WhatsApp-Betrug mit Enkeltrick: Die Spur führt nach Hamburg

AKTUELLE BETRUGSHINWEISE

In Hamburg wurden Verdächtige eines WhatsApp-Betrugs ermittelt, die sogenannte Account-Provider beauftragt haben sollen.

Auch auf WhatsApp kann man zum unfreiwilligen Komplizen werden.  Seien Sie also vorsichtig mit seltsamen Zahlen.

Auch auf WhatsApp kann man zum unfreiwilligen Komplizen werden. Seien Sie also vorsichtig mit seltsamen Zahlen. (Quelle: rafapress/depositphotos.com)

  • Die Spuren eines WhatsApp-Betrugs führen in drei Hamburger Stadtteile.
  • Fünf Verdächtige sollen sogenannte Kontogeber beauftragt haben, die das gestohlene Geld an sie weitergeben.
  • Die Polizei konnte Beweise sichern. Strafbar machen sich jedoch nicht nur die Mittelsmänner, sondern auch die Kontoinhaber.

Betrugsversuche ca Whatsapp sind in letzter Zeit stark gestiegen. Besonders beliebt ist das bereits vom Telefon bekannte Einziger Trick. Nun ist es der Hamburger Polizei offenbar gelungen, die Hintermänner einer solchen Masche zu schlagen.

Ebenso die Polizei eigene Informationen Bei fünf mutmaßlichen Mittelsmännern in den Hamburger Stadtteilen Horn, Jenfeld und Rahlstedt wurden kürzlich Beweismittel sichergestellt. Die Vermittler zwischen 19 und 20 Jahren sollen als sogenannte „Logistiker“ gearbeitet und hauptsächlich Gleichaltrige als Kontogeber für die Betrugsversuche angeworben haben. Im Zuge der Ermittlungen wurden auch mehr als ein Dutzend Kontogeber identifiziert.

Die Kontoanbieter nennen den Kriminellen die Bankverbindung, auf die die Opfer das Geld überweisen sollen. Sie werden oft unter dem Vorwand des leichten Geldverdienens und unter falschen Vorwänden rekrutiert. Den Kontoanbietern droht übrigens auch eine Strafanzeige wegen Geldwäscheverdachts. Die Polizei warnt daher: Vorsicht mit schnellem, leichtem Geld.

Das rät die Polizei

Um nicht selbst in eine WhatsApp-Betrugsmasche geraten zu sein, sollten Sie bei unbekannten Nummern misstrauisch sein, insbesondere wenn es um Geld geht. Darüber hinaus rät die Polizei, folgende Verhaltenstipps zu beachten:

  • Erreichen Sie bekannte Kontakte über die alte Verfügbarkeit, falls sie aus dem Nichts vorgeben, eine neue Nummer zu haben.
  • Blockiert unbekannte und verdächtige Kontakte.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und überweisen Sie nichts von sich aus. Sprechen Sie vorher mit Freunden oder der Familie.
  • Informieren Sie Bekannte, Verwandte und Freunde über die Betrugsmasche.
  • Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank. Manchmal kann eine Überweisung noch rückgängig gemacht werden.
  • Eine Beschwerde einreichen. Sie können dies persönlich an einer Station oder an einer Online-Station tun.

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