Und das planen Film-Rezensionen.de

Inhalt / Kritik

Christine leidet seit Monaten (Eva Grün) unter einer seltsamen Krankheit, seit einem schrecklichen Vorfall. Doch egal wie viele Ärzte die Modedesignerin aufsucht, niemand kann ihr helfen. Da steht Diana eines Tages (Chai Fondacier) vor der Tür, bei der Christine als Haushaltshilfe aushelfen soll. Denn sie und ihr Mann Felix (Stark markieren) sehr gut zu gebrauchen. Seltsamerweise kann sich Christine jedoch nicht erinnern, sie schon einmal eingestellt zu haben. Aber das ist wahrscheinlich die Folge der Krankheit. Diana entpuppt sich bald als Segen. Nicht nur, dass sie sich um den Haushalt kümmert und immer unentbehrlicher wird. Sie verspricht sogar, Christine heilen zu können. Aber womit? Und woher weiß sie, was mit ihr los ist?

Seltsam seltsam

Eines merkt man einem Regisseur an Lorcan Finnegan und Drehbuchautor Garret Shanley sicher sagen: Sie mögen es sehr seltsam. So war Ohne Namen (2016) mehr bizarre Erfahrung als Erzählung, während ein Landvermesser zunehmend den Verstand verliert. Vivarium – Das Haus Ihrer (alpinen) Träume (2019) wiederum erzählt von einem Paar, das in einem perfekten Vorort gefangen ist und nicht herauskommen kann. Folgen Sie mir jetzt Und der Plan eine weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden. Wieder einmal begeben wir uns auf die dunkleren Pfade des Genrekinos, während wir einem Modedesigner folgen, dessen Leben zur Hölle geworden ist. Die Erklärung gibt es gleich zu Beginn, wenn der Film mit einem offensichtlich schrecklichen Telefonanruf beginnt und dann zum Hund übergeht. Wenn Sie das eine Erklärung nennen wollten.

Tatsächlich teilt die erneute Zusammenarbeit der beiden die gleichen Merkmale wie die vorherigen Filme. Das bedeutet, dass sie großen Wert auf eine surreale Stimmung legen, die mit einem Gefühl bedrohlicher Bedrohung einhergeht. Da muss nicht viel passieren. Tatsächlich passiert oft sehr wenig. Und der Plan neigt dazu, die Atmosphäre zu genießen, während er die Handlung vernachlässigt. Das war bei den beiden obigen Arbeiten auffallend. Das ist hier nicht anders, zumal Finnegan auf typische Horrormomente verzichtet. Wo andere Jumpscares exzessiv einsetzen, um das Publikum so richtig zu erschüttern, setzen sie hier auf minimale Mittel. Wer keine stillen Genrevertreter mag, ist bei dieser irisch-philippinischen Co-Produktion fehl am Platz.

Die (nicht) alltägliche Unterdrückung

Das heißt aber nicht, dass den Zuschauern gar nichts geboten wird. Manche Szenen sind tatsächlich unheimlich geworden. Dann ist da noch das Promi-Ensemble mit Eva Green (Proxima: Die Astronautin) hat natürlich die viel lohnendere Rolle als Mark Strong (Ich erlaubte. Nicht. Schlafen.) der nicht viel zu tun hat. Eine Entdeckung ist Chai Fonacier in der Rolle des obskuren Hausmädchens. Dass sie ohne weiteres einreisen dürfen, ist natürlich wenig glaubwürdig, obwohl es keinen eindeutigen Nachweis der Beschäftigung gibt. Die wenigsten würden Fremden einfach die Tür öffnen und sie zu einem festen Bestandteil des Lebens werden lassen. Aber das muss man auch Und der Plan nimm es erstmal als selbstverständlich hin, damit die Geschichte beginnen kann.

Sie hat größere Ambitionen, als Sie normalerweise in diesem Segment sehen. Genauer gesagt behandelt der Film Themen wie Kolonialisierung und die Kluft zwischen Arm und Reich. Es erinnert ein bisschen Kindermädchen, wo auch jemand mit einem reichen Paar anfängt und es ein Spiel zwischen Distanz und Nähe, zwischen Angleichung und Entfremdung gab. nur das drin Und der Plan Diana wird zumindest phasenweise als Antagonistin aufgebaut. Stoff zur Diskussion gibt es also schon. Im Vergleich zum letzten Film ist das neue Werk des Duos dennoch etwas enttäuschend. Das Szenario war noch verrückter und führte zu Momenten, die man kaum vergessen konnte. Hier bleibt weniger zurück, und nicht umsonst ist der Film auf deutlich weniger Festivals zu sehen als er ist Vivarium war damals.

Kredite

OT: “Kein Plan”
Land: Irland, Philippinen
Jahr: 2022
Direktor: Lorcan Finnegan
Skript: Garret Shanley
Musik: José Buencamino
Kamera: Jakub Kijowski, Radek Ladczuk
Beruf: Eva GrünMark Strong, Chai Fonacier, Billie Gadsdon, Cathy Belton, Anthony Falcon

Filmfarbe

Sitges 2022
Fantasy Filmfest Weiße Nächte 2023

Kaufen / streamen

Diese Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie über diesen Link einen Kauf tätigen, erhalten wir eine Provision ohne zusätzliche Kosten für Sie. Auf diese Weise können Sie unsere Seite unterstützen.