Oscars: „Nothing New West“ für „Bester Film“ nominiert.

kulturell Beste Filmkategorie

Deutscher Beitrag “Nichts Neues im Westen” für einen Oscar nominiert

Felix Kammerer (r) als Paul Bäumer, Albrecht Schuch (l) als Stanislaus Katczinsky und Edin Hasanovic als Tjaden Stackfleet in einer Szene aus dem Film Felix Kammerer (r) als Paul Bäumer, Albrecht Schuch (l) als Stanislaus Katczinsky und Edin Hasanovic als Tjaden Stackfleet in einer Szene aus dem Film

Felix Kammerer (r) als Paul Bäumer, Albrecht Schuch (l) als Stanislaus Katczinsky und Edin Hasanovic als Tjaden Stackfleet in einer Szene aus dem Film „Nothing New in the West“

Quelle: dpa/Reiner Bass

Hier können Sie sich unsere WELT-Podcasts anhören

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter diese Einwilligung benötigen (in diesem Zusammenhang Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) erstellt und angereichert werden können, auch außerhalb des EWR). Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Einwilligung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten in Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Art. 49 (1) (a) DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.

Das deutsche Antikriegsdrama „Nichts Neues im Westen“ ist für insgesamt neun Oscars nominiert, darunter „Bester Film“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“. Der Film von Edward Berger tritt unter anderem gegen die Fortsetzung von „Avatar“ an.

DDer deutsche Beitrag „Nothing New in the West“ von Regisseur Edward Berger ist für einen Oscar in der Königskategorie „Bester Film“ nominiert. Das teilte die Los Angeles Film Academy am Dienstag mit. Zu dem Antikriegsdrama gesellen sich neun weitere Filme in der Top-Kategorie, darunter Avatar: The Way of Water, Everything Everywhere All at Once und The Fabelmans.

Das deutsche Antikriegsdrama wurde außerdem für acht weitere Oscars nominiert, darunter für den besten internationalen Film und das beste adaptierte Drehbuch. Neben dem Antikriegsdrama sind vier weitere Filme im Rennen um die sogenannten Auslands-Oscars, darunter “Argentina, 1985” (Argentinien), “Close” (Belgien) und “EO” (Polen). Die 95. Oscar-Verleihung soll am 12. März in Hollywood stattfinden.

„Nothing New in the West“ erhielt weitere Nominierungen in den Kategorien Kamera, Make-up & Hairstyling, Production Design, Sound und Visual Effects. Außerdem wurde der deutsche Komponist Volker Bertelmann für seine Filmmusik nominiert. Bertelmann, auch bekannt unter dem Künstlernamen Hauschka, hat in „Im Westen nichts Neues“ den Schrecken des Krieges eindringlich unterstrichen. 2017 wurde er gemeinsam mit seinem US-Kollegen Dustin O’Halloran für den Soundtrack zum Film „Lion“ für einen Oscar nominiert. Bei der Siegerehrung gingen sie jedoch leer aus.

auch lesen

Entsetzen im Gesicht: Albrecht Schuch als Paul Bäumer

Film “Nichts Neues im Westen”

„Nichts Neues im Westen“ nach dem Buch von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1929 zeigt die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Perspektive eines jungen Soldaten. Die Hauptrolle spielt der Österreicher Felix Kammerer.

auch lesen

Vor einem Jahr schickte Deutschland die Tragikomödie „Ich bin dein Mensch“ ins Rennen um den sogenannten Auslands-Ocar, doch der Film von Regisseurin Maria Schrader schaffte es nicht in die Endrunde. Deutschlands letzter Erfolg in dieser Oscar-Kategorie liegt mehr als 15 Jahre zurück: 2007 gewann Florian Henckel die Trophäe aus Donnersmarcks Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“.

Die Science-Fiction-Abenteuerkomödie „Everything Everywhere All At Once“ des Regieduos Daniel Kwan und Daniel Scheinert erhielt elf und damit die meisten Nominierungen. Neben „Nothing New in the West“ gab es neun Nominierungen für die irische Tragikomödie „The Banshees of Inisherin“. „Elvis“ von Regisseur Baz Luhrmann wurde achtmal nominiert, „The Fabelmans“ von Steven Spielberg siebenmal. Die 95. Oscars werden am 12. März in Hollywood verliehen.