Große Namen warten auf Union

Juventus Turin, Ajax Amsterdam oder der FC Barcelona: Diese ehemaligen Europapokalsieger dürfen das Stadion An der Alten Försterei im Februar näher kennenlernen.

„Die Namen sind nur Musik in unseren Ohren. Wir freuen uns, egal wer oder was es ist“, sagte Erfolgstorschütze Sven Michel nach dem 1:0-Erfolg beim belgischen Vizemeister Royale Union Saint-Gilloise bei RTL+.

Die Köpenicker setzen ihre Siegesserie fort und stehen im Achtelfinale der Europa League. Diese Größen des europäischen Fußballs sind potenzielle Gegner bei der Auslosung für die Februarspiele am Montag. Genauso wie Sporting Lissabon, Shakhtar Donetsk oder der FC Sevilla. Besonders brisant wäre ein Duell mit RB Salzburg aufgrund der strikten Ablehnung des Konstrukts durch den Unions-Anhang und den Klub selbst.

»Es war sehr intensiv«

„Natürlich haben Sie schon ein paar der Namen gehört, die jetzt da sind“, kokettierte Verteidiger Robin Knoche, als er nach Barcelona gefragt wurde. „Aber am Ende nehmen wir, was kommt. Ich finde, das ist alles eine schöne Reise.« Spiele gegen ein solches Kaliber wären für den Bundesliga-Spitzenreiter die nächste Stufe eines Aufstiegs, dessen Ende immer schwerer abzusehen ist.

Fußballerisch war der Erfolg in Belgien kein Leckerbissen. Es war ein hart erkämpfter Arbeitssieg. Wie schon bei den drei Siegen in Folge in der Europa League zuvor gab es ein knappes 1:0. „Wir mussten bis zum Schluss leiden und auch ein bisschen zittern“, sagte Trainer Urs Fischer. „Es war sehr intensiv. Ich war nach 60 Minuten ausgeknockt“, sagte Michel. Aber am Ende kann sich Union immer auf seine Mentalität verlassen.

Das Spiel sei eine “Achterbahnfahrt” gewesen, sagte Fischer. Nach Michels früher Führung bei seinem erst zweiten Saisonstart gab es hektische Phasen, aber auch gute Phasen für sein Team.

Aber auch bei den Schweizern war die genaue Analyse angesichts des Erreichten zweitrangig. „Ich bin wieder einmal überglücklich mit dem, was das Team heute geleistet hat“, sagte der 56-Jährige. „Es ist verrückt, mehr geht nicht“, sagte er über die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre. Bevor es am Montag um Pötte geht, will der Klub seine Tabellenführung in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen verteidigen.

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