Das sind die Gewinner des BOFF-Festivals

Im ausverkauften Waitzinger Keller in Miesbach wurden am Freitag die Sieger des BOFF Festivals gekürt. Welche Filme konnten das Publikum überzeugen?

Die Preise für den BOFF wurden am Freitag im ausverkauften Waitzinger Keller verliehen. / Quelle: boff_film / Franz Faltermaier

Dass Bayerisches Outdoor Film Festival (BOFF) machte im November wieder halt am Tegernsee. Es wurde 2017 von Extrem-Snowboarder und Filmemacher Andreas Prielmeier in Hausham gegründet. Seitdem wandert das Festival durch Deutschland, Österreich, Südtirol und die Schweiz. Das jährlich wechselnde, etwa zweistündige Programm besteht aus etwa sechs Filmen und widmet sich allen Facetten des Outdoor- und Bergsports.

Am Freitag schließlich ging es um die besten Filme des Festivals – die Preisverleihung fand in Miesbach statt. BOFF sagt: „Die Preisverleihung fand vor mehr als 400 Gästen im restlos ausverkauften Waitzinger Keller in Miesbach statt.“ Gezeigt wurden die drei beliebtesten Filme des Festivals und der Publikumsliebling des BOFF-Sonderprogramms „Bike&Ski Movienight“.

„Zuschauer-Feedback war äußerst positiv“

Die „Huberbuam“ Alexander und Thomas nahmen letzte Woche den Publikumspreis für den beliebtesten Protagonisten mit nach Hause. Der Preis für ihren Film „Von Gipfeln vereint“ – ein 22-minütiger Abenteuer- und Dokumentarfilm – nahmen die beiden mit großem Applaus entgegen.

Den Publikumspreis für den besten Film gewann derweil Extremskifahrer Fabian Lentsch. Mit einer Geschichte, wie Völkerverständigung, sportliche Leidenschaft, Leben und Abenteuer zusammenkommen können „Ein Ausländer“ einen bleibenden Eindruck beim Publikum. Aufgrund einer Verletzung konnte Lentsch die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen und war nur per Video zugeschaltet. In einer Pressemitteilung schreibt das Festival: „Karin Lechner (Nine&One), Regisseur Jonas Abenstein und fast die gesamte Filmcrew sind von Innsbruck nach Miesbach gereist, um die Auszeichnung entgegenzunehmen.“

Aber auch ein zweiter Skifilm überzeugte das Miesbacher Publikum. „Ultimativer Lauf“ von Top-Freerider Markus Eder zeigt eine spannend konstruierte Skiabfahrt und ist einfach ein filmisches und skifahrerisches Meisterwerk. Dafür erhielt Eder den Preis für den besten Film im Sonderprogramm. Der Gründer des Festivals, Andreas Prielmeier, betont abschließend: „Das Feedback des Publikums war äußerst positiv.“ Der Abend war sehr lang, aber durch die vielen Interviews und Auftritte, inklusive großer Tombola, verging die Zeit wie im Flug.

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