Boris Becker: Sein Freund aus dem Gefängnis will ihn besuchen | Unterhaltung

In Zeiten der Not kennst du deine Freunde.

Wenn Boris Becker (55) war im Huntercombe Prison, er hatte einen Deutscher Beschützer: Ike J. (50), der wegen Drogenhandels und Geldwäsche zu 24 Jahren Haft verurteilt wurde. Jetzt weiß BILD: Die Tennislegende hatte einen weiteren engen Freund im Gefängnis.

Sugan S. (38). Der Tamil aus Sri Lanka wurde 2017 nach einer tödlichen Massenschlägerei zwischen Banden mit vorsätzlicher Körperverletzung und gewaltsamen Ausschreitungen zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Name: Sugan S., Alter: 38. Verurteilt wegen: vorsätzlicher Körperverletzung und gewalttätiger Störung, Strafe: 14 Jahre.  Vorzeitig aus der Haft entlassen am: 20. Januar 2023

Name: Sugan S., Alter: 38. Verurteilt wegen: vorsätzlicher Körperverletzung und gewalttätiger Störung, Strafe: 14 Jahre. Vorzeitig aus der Haft entlassen am: 20. Januar 2023

Foto: ZENTRALE NACHRICHTEN

Im Huntercombe Prison wurden Boris Becker und Sugar S. Freunde

Im Huntercombe Prison wurden Boris Becker und Sugar S. Freunde

Foto: Steve Daniels / Creative Commons

In Huntercombe wurden der gewalttätige Mann und Becker Freunde. Sie tauschten auch Handynummern aus und vereinbarten, sich in Freiheit zu treffen. Sugan S. (Häftlingsnummer A8530AK) erzählte es anderen Insassen, wie BILD erfuhr. Er ist stolz auf seine Freundschaft mit dem dreifachen Wimbledon-Sieger.

Jetzt könnte er bald Ding Dong bei Bum Bum Boris machen! Nach BILD-Informationen wurde Sugar S. am Freitag nach Sri Lanka abgeschoben. In ein paar Wochen, sagte er kurz vorher zu Mithäftlingen, wolle Sugar S. nach Deutschland kommen. Denn hier leben seine Frau und sein Kind.

Becker, sagte S., habe seine Frau auch nach seiner Handynummer gefragt. Nach seiner eigenen Abschiebung nach Deutschland wollte er sie anrufen. Vielleicht will Boris jetzt seine Wertschätzung für den Schutz im Gefängnis zeigen.

In seinem neuen Leben danach geht es los. Aktuell kommentiert er die Australian Open für Eurosport aus München. Im Februar wird er bei den Filmfestspielen „Berlinale“ in Berlin erwartet. Über seinen Prozess wird der Dokumentarfilm „Untitled Boris Becker Documentary“ („Boris Becker Dokumentarfilm ohne Titel“) gezeigt.

Dann holt ihn seine jüngste Vergangenheit wieder ein.